| Schwesternschaften |
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Im Gegensatz zu den Zirkeln, bei denen sich Hexen einer bestimmten Region zusammenfinden, sind die Schwesternschaften eher eine Art Denkrichtung innerhalb der Gemeinschaft der Hexen. Auch hier gilt, dass Hexen verschiedener Zirkel in der gleichen Schwesternschaft sein können. Hexen einer Schwesternschaft leben in einer ähnlichen Umgebung haben ähnliche Vorstellungen und Zielsetzungen im Leben und eine ähnliche Gesinnung. Sie sind Seelenverwandte, Schwestern im höheren Sinne. Welcher Schwesternschaft eine Hexe angehört zeigt sich in erster Linie an ihrem Vertrauten. Hat eine Junghexe irgendwann ihren Weg gefunden und sich für eine bestimmte Lebensweise oder Denkrichtung entschieden, so wird sie früher oder später von einem Tier als Partnerin ausgewählt. Mit diesem Tier, ihrem Vertrauten, geht die Hexe eine enge magische Bindung ein und findet durch ihn die für sie passende Gemeinschaft. Die Tiere begleiten die Hexe ein Leben lang und entwickeln mit der Zeit selbst magische Kräfte. Dabei sind beide Partner aneinander gebunden. Stirbt die Hexe, so wird auch ihr Vertrauter wenig später sterben. Stirbt der Vertraute, ist das für die Hexe wie der Verlust eines Lebenspartners und nur sehr schwer zu verkraften. Sie wird wenn sie Glück hat jedoch einen neuen Vertrauten finden, bzw. von einem solchen erwählt werden. Interessant ist dabei, dass das Tier und die Hexe gewisse Eigenschaften miteinander teilen und daher besonders gut zueinander passen. Die Schönen der Nacht beispielsweise, deren Vertrautentier die Katze ist, bewegen sich nahezu grazil und lautlos wie ihre Vertrauten, und manchmal scheint es, als hätten sie in der Nacht auch die besseren Augen. Jede Schwesternschaft hat also ein bestimmtes Tier zu ihrem Vertrauten gewählt, so dass sich am Partner entscheidet, zu welcher Schwesternschaft eine Hexe gehört. Nachstehend sind alle uns bekannten Schwesternschaften aufgelistet. Die verschwiegene Schwesternschaft Diese Gemeinschaft lebt vorrangig in den nördlichen Wäldern und ist nur selten einmal südlich Almadas zu finden. Ob sie auch in anderen Landesteilen vorkommen ist nur schwer einzuschätzen, da sie sehr viel Wert auf Heimlichkeit legen. Von allen Schwesternschaften verteidigen sie die Geheimnisse der Töchter Satuarias am vehementesten, und gelten daher als gute Kämpferinnen. Ihr bester Schutz ist es, niemals als Hexe erkannt zu werden, weshalb genau das ihr vorrangigstes Ziel ist. Eine allgemeingültige Beschreibung oder äußerlich erkennbare Merkmale gibt es daher nicht. Sie reisen als Kopfgeldjäger, Söldner oder was ihnen sonst gerade einfällt und möglichst typisch für den Landstrich ist in dem sie sich gerade aufhalten. Meistens sind es Töchter dieser Schwesternschaft die verantwortlich für den Tod von Praiosgeweihten oder anderen Hexenjägern sind, denn auch die Verteidigung ihres Volkes liegt ihnen sehr am Herzen. Ihre magischen Fähigkeiten beziehen sich daher meist auf die verborgene Beeinflussung und die Veränderung ihrer eigenen Fähigkeiten um bei der Jagd einen körperlichen Vorteil zu haben. Ihr Seelentier ist die Eule, wie sie ein nächtlicher Jäger der gern unerkannt bleibt. Unter ihnen finden sich Schleiereulen, Schädeleulen, Dämmereulen, Sichelohreulen, Uhus und Käuzchen. Selten kommen auch Schneeeulen oder andere Kauzarten vor. Berühmte Vertreterinnen dieser Schwesternschaft sind Bringimox aus dem grauen Wald und sein Uhu Nomo, die bornländische Kopfgeldjägerin Rasfari mit ihrer Schleiereule Jorua sowie Orgala Schattenkralle. (siehe auch: Berühmtheiten) Schwesternschaft des Wissens Wie der Name schon andeutet streben die Mitglieder dieser Schwesternschaft nach der Vertiefung ihres Wissens, insbesondere nach der Verbesserung ihrer magischen Fähigkeiten. Sie leben südlich der Linie Nostria - Festum, und zwar bevorzugt dort, wo sie mit anderen zivilisierten und gebildeten Menschen in Kontakt kommen. In ihrem Wissenshunger schrecken sie auch nicht davor zurück, den Austausch mit Magiern oder anderen Magiebegabten zu suchen, was für reichlich Zündstoff sorgt. Insbesondere die Mitglieder der Verschwiegenen Schwesternschaft (siehe dort) sehen die Geheimnisse der Hexen durch ihr Handeln gefährdet, was zu manch einem hitzigen Disput innerhalb der Zirkel geführt hat. Zur Schwesternschaft der Mada, einem hesindegefälligen Orden, pflegen sie ebenso Kontakt wie zu Jedem anderem der ihnen noch etwas beibringen kann. Diese Schwestern sind also die einzigen, die den anderen Zaubertraditionen gegenüber aufgeschlossen, und bereit sind Wissen auszutauschen. Die meisten Mitglieder machen vor keinem Wissen Halt. Es gibt prinzipiell nichts, was sie von vornherein gar nicht interessiert. Dennoch kristallisierten sich mit der Zeit Vorlieben heraus, so dass behauptet werden kann, dass die Schwesternschaft des Wissens sich vorrangig mit der Antimagie, also der Bekämpfung und Beeinflussung fremder Magie, und der Beschwörung befasst. Viele beschäftigen sich aber auch tiefergehend mit der Verwandlung von Lebewesen. Ihr Seelentier ist die Schlange, die ja auch das heilige Tier der Göttin Hesinde ist, die wiederum ebenfalls für Wissen und Weisheit steht. Am häufigsten kommen Pechnattern, Goldnattern und Smaragdnattern als Vertraute vor. Eingeweihte behaupten jedoch, dass auch Palmvipern, Speikobras, Würgeschlangen, Blutotter, Bodirwürmer und Güldenschlangen als Hexentiere in Frage kommen. Ganz im Stil ihrer tierischen Partner sind auch die Hexen dieser Schwesternschaft manchmal ein wenig undurchschaubar und hinterlistig, andere wiederum sehr altklug und besserwisserisch. Doch die Töchter können auch eine sehr gute Lehrerin und weise Ratgeberin sein, verfügen sie doch über Wissen, dass nicht jedem immer zugänglich ist. Berühmteste Vertreterinnen dieser Schwesternschaft sind Gwynna die Hex aus Trallop, Alvinia aus Lowangen mit ihrer Pechnatter Valbena und die legendäre Eishexe Glorana. (Siehe auch: Berühmtheiten) Die Töchter der Erde Die Töchter der Erde leben eher ein wenig abseits der großen Städte, und führen nicht selten ein relativ einsames Leben an den Rändern der Wälder. Einige wohnen im Koschgebirge oder der angrenzenden Grafschaft Nordmarken. In den umliegenden Wäldern der Stadt Greifenfurt, sowie im Bornland, dem Svellttal und Thorwal finden sie aber ebenso eine Heimat. Großräumig betrachtet besiedeln sie also eher den Norden des Kontinentes. In den ländlichen Gebieten sind ihre Fähigkeiten häufig sogar offiziell bekannt und anerkannt. Ihre Kleidung ist daher eher bäuerlich und den ländlichen Gegebenheiten angepasst. Bei ihren Zaubern legen sie den Schwerpunkt auf die Merkmale Form und Heilung. Die Nähe zur Natur und die guten Kenntnisse rund um Kräuter und Heilmittel macht sie zu fähigen Heilerinnen die oft noch eine Lösung parat haben, wo die studierten Medici nicht weiter wissen. Doch auch hier lässt sich nicht jeder von einer Hexe helfen.... Unter den Patienten finden sich jedoch nicht nur Menschen. Auch Tieren kann eine Tochter der Erde helfen, ist sie doch auch in der Tierkunde nicht wenig bewandert. Zu ihrem Vertrauten haben sie die Kröte gewählt. Viele von ihnen fühlen sich am ehesten zur Koschkröte hingezogen, aber auch andere Arten wie die Sonnenkröte, die Blauunke, die Pechkröte, die Blaubauchkröte kommen vor. Hinzu kommen zahlreiche Unkenarten die mitunter ebenfalls als Vertraute in Frage kommen. Allen ist gemein, dass sie über Zauberkräfte verfügen, die sie zur Unterstützung oder Verteidigung der Hexe willentlich einsetzen können. So ist sie beispielsweise in der Lage einem Eindringling Warzen anzuhexen und für die Hexe zu spionieren. Auch die Kommunikation zwischen Hexe und Kröte funktioniert einwandfrei. Was sich für einen Außenstehenden nur nach einem frechen Quaken anhört, sind für die Hexe komplette und völlig sinnvolle Sätze. Die Tiere verstehen das gesprochene Wort jedes Menschen, sofern es die gleiche Sprache wie die der Hexe ist. Diese Schwesternschaft ist zahlenmäßig die größte Aventuriens - zumindest nach dem jetzigen Stand der Forschung. Wir sind schon mächtig gespannt, ob unsere Volkszählung dies bestätigen wird. Die Töchter der Erde sind folglich in den meisten Zirkeln vertreten und können bei Wahlen das Ergebnis sehr beeinflussen, wenn sie sich einig sind. Die berühmteste Vertreterin dieser Schwesternschaft ist Heidrunna aus dem Kosch (siehe auch: Berühmtheiten) Die Schönen der Nacht Die Schönen der Nacht gehören zu den wenigen Hexen die sich in den großen Städten wohl fühlen und oft unerkannt unter den Menschen leben. Sie verteilen sich auf zivilisierte Landstriche wie das Liebliche Feld und einige mittelreichische Provinzen wie Darpatien, Garethien, Aranien, Almada und die südlichen Stadtstaaten. Unter ihnen findet man sowohl erfahrene Kurtisanen und Verführerinnen, als auch Lebefrauen und Salonlöwinnen. Einige wenige haben sogar hohe Ränge in den südlichen Adelshäusern inne und “beraten” die Herrscher nach ihrem Ermessen. Ihr Auftreten ist daher sehr städtisch und verhältnismäßig weltgewandt. Sie legen dabei viel Wert auf ihr Äußeres, und gelten deshalb als besonders eitel. Ihre Gemeinschaft ist die zweitgrößte nach den Töchtern der Erde, und eher locker miteinander verbunden. Die verspielten Schönen der Nacht sind so unterschiedlich, wie Menschen nur sein können, so dass der Zusammenhalt in der Gemeinschaft nicht immer so gut funktioniert wie es vielleicht wünschenswert wäre. Jede sieht sich zunächst mal als Individuum und als besonders wichtig an, was die Sache nicht gerade leichter macht. Wenn es jedoch drauf ankommt, stehen sie zusammen für ihre Überzeugungen ein. Die Magie der Schönen der Nacht hat ihre Schwerpunkte in der Herrschaft und der Einflussnahme. Man zielt darauf ab, andere Menschen durch geistige Beeinflussung zu lenken, was gerade in der Politik sowohl gute, als auch schlechte Folgen haben kann, je nachdem wie viel Ahnung die Tochter eigentlich von der Politik des Landes hat. Wenn sie das System einmal durchschaut hat, und auf der richtigen Seite steht, kann sie diejenige sein, die ein Reich vor dem Untergang bewahrt, weil ein Herrscher im letzten Moment seine Kriegsplanungen zurückgezogen hat.... Ein zweiter Schwerpunkt ihrer Magie liegt auf der Veränderung und Verbesserung des eigenen Körpers. Sie haben gelernt, dass Äußerlichkeiten ebenso zu einer hohen Stellung in der Gesellschaft verhelfen können wie ihre Magie und sind mit der Zeit sehr eitel geworden. Das haben die Menschen jedoch selbst zu verschulden, lassen sich doch die meisten von ihnen weit einfacher von einer Sache überzeugen wenn der Gegenüber besonders hübsch ist und mit einem charismatischen Lächeln noch ganz andere Dinge verspricht.... Als Vetrautentier haben die Schönen die Katze gewählt. Sie ist ebenso individualistisch, egozentrisch, leidenschaftlich, elegant, grazil und grausam verspielt wie die Hexen und passen daher besonders gut. Unter den Hexenkatzen befinden sich verschiedene Rassen. Die übliche unauffällige Hauskatze kommt ebenso vor, wie Alanfaner, Firunsbärchen, Scheunenkatzen, Cha-ay Zamorrahs oder scheue Wildkatzen. Berühmte Schwestern dieses Zirkels sind Xerinn aus Lowangen mit ihrer Alanfanerin Xermandos, Morena aus Gareth mit ihrem Firunsbärchen Marrau, Tula von Skerdu und Mara ay Samra, die es mittlerweile zur Großwesirin von Aranien gebracht hat, und das nicht zuletzt wegen ihrer Liaison mit Tarlisin von Borbra. (siehe auch: Berühmtheiten) Die Seherinnen von Heute und Morgen Die Schwesternschaft der Seherinnen gehört zu den kleineren Gemeinschaften. Man findet sie in allen Regionen nördlich des Yaquir. Diese Hexen umgeben sich selbst gerne mit einem Schleier des Mysteriums. Stets sind sie bemüht möglichst unnahbar, und mysteriös zu erscheinen. Manchmal ist ihre Erscheinung auch ein wenig düster und ihre Gegenwart beklemmend heißt es doch, dass diese Frauen das Schicksal der Menschen kennen. Einige abergläubische Völker behaupten gar, dass die Seherinnen das Schicksal selbst verkörpern, und es zu ihren Gunsten, oder Ungunsten beeinflussen können. Tatsächlich sind viele Hexen dieser Schwesternschaft mit der Gabe der prophezeihung gesegnet und können den Menschen die sich trauen um Rat zu fragen, mit wichtigen Hinweisen und Fingerzeigen versorgen. Sie helfen ihnen ihr Schicksal zu erkennen und sich diesem zu stellen. Dabei gelten sich trotz allem eher als introvertiert, da sie viel Zeit mit der Deutung ihrer Visionen verbringen, die sie nicht zuletzt dem Rauschkraut zu verdanken haben. Einige dieser Rituale erinnern an die Gegebenheiten in Boronklöstern, auch wenn jeder Borongeweihte diese Tatsache vehement abstreiten und verurteilen würde. Die Art wie das Schicksal befragt und woraus die Antworten abgelesen werden, ist sehr unterschiedlich. Manche Hexen spezialisieren sich auf die Deutung des Vogelflugs, andere lesen aus der Handfläche oder dem Teesatz die Zukunft, und wieder andere befragen Kristallkugeln oder offenbaren das Schicksal durch Kartenlegen. Hierbei dient das berühmte Inrah-Kartenspiel als Grundlage. Ihre Magie beschäftigt sich passender Weise in erster Linie mit Formeln der Hellsicht und der Verständigung. Nicht selten kommt es daher vor, dass die Hexe die Zukunft in den Gedanken des Opfers ließt, und sowohl Wünsche und Träume, als auch Ängste wahr werden lassen kann. Denn hat sie ihren Gegenüber erst einmal davon überzeugt wie die Zukunft aussehen wird, kann sie ziemlich sicher sein, dass er selbst alles daran setzen wird sein Schicksal zu erfüllen, auch wenn es ihm gar nicht gefällt und es auch gar nicht so hätte kommen müssen. Stellt sich ein Mensch nicht freiwillig seinem Schicksal, kann die Preisgabe des Schicksals auch unfreiwillig erfolgen. Wenn die Hexe es für wichtig hält Jemandem bestimmte Dinge mit auf den Weg zu geben, so kann sie in seinen Träumen auftauchen und ihn auf diese Weise wissen lassen, was er wissen muss. Rabenvögel sind die Vertrauten dieser Hexen. Ihnen werden ebenfalls seherische Fähigkeiten zugesprochen, weshalb die Hexen sie bevorzugen. Als Rassen kommen vor der Boronsrabe, die Nebelkrähe, die Kornkrähe, die Sandkrähe und die Gespensterkrähe, die allesamt auch Boron heilig sind. Wesentlich seltener aber auch möglich sind Galgenvögel oder Streifenmeister als Vertraute. Bekannte Vertreterinnen dieser Schwesternschaft sind Raxan Schattenschwinge im Blautann mit ihrem Raben Horax, die Alte Zarpa, eine almadanische Zahori sowie die Hexe Yassia. (siehe auch: Berühmtheiten) Die fahrende Gemeinschaft Die fahrende Gemeinschaft ist genau das, was man sich unter einem fahrenden Volk im allgemeinen vorstellt. Sie ziehen, ähnlich wie auch die Zahori, die Gaukler oder Barden verhältnismäßig ziellos durch die Lande und sind überall dort zu Hause wo sie sich gerade wohlfühlen. Hexen dieser Gemeinschaft schließen sich häufig den oben genannten Gruppen an oder ziehen als Diebe, Bettler oder Tagelöhner von einem Ort zum nächsten. Sie gelten als sehr unstet und ziellos. Auf die meisten von ihnen kann man sich genauso wenig verlassen wie auf die meisten Söldner. Wenn sie irgendwo einen besseren Ort zum Leben finden verschwinden sie meist ohne Dank und Abschiedsgruß. Ihr Äußeres ist dabei machmal recht abenteuerlich, nehmen sie an Kleidungsstücken doch aus jedem Land das mit, was ihnen am besten gefallen hat, und kombinieren dann auch schon mal eine bornländische Fellmütze mit einer horasischen Tunika. Je exotischer die Kleidung ausfällt, desto eher bewegen sie sich am Rande der Gesellschaft und werden je nach Auftreten mehr oder weniger akzeptiert. Von vielen jungen adligen werden sie jedoch um ihre Freiheit beneidet, denn hat man erst einmal die lang ersehnte Anstellung am Hof, geht man so schnell nirgendwo mehr hin... So verkörpern sie, ebenso wie die Zirkusleute die Freiheit als solche und werden von manch einem Reichen dafür gehasst. Die Gemeinschaft der Fahrenden ist von ihrer Mitgliederzahl her vergleichbar mit den Seherinnen. Auffällig ist hier allerdings der relativ hohe Anteil männlicher Mitglieder. In der Zauberei legen sie ihren Schwerpunkt auf die Einflussnahme. So fällt es ihnen leicht die Menschen für ihre Sache zu gewinnen. Auf diese Weise wird jede Vorstellung zum Erfolg, so dass zumindest ein mageres Einkommen gesichert ist. Es heißt aber auch, dass diese Hexen zu den wenigen gehören, die in der Lage sind einen Menschen zu heilen bzw. zu befreien, der bereits unter dem Einfluss eines anderen Zauberkundigen steht. Zu ihren Vertrauten haben diese Hexen die Affen gewählt, die als Zirkustier ja auch häufig vorkommen. Die häufigsten Rassen sind Moosaffen, Zirkusäffchen, Löwenäffchen, Boronsäffchen und Totenkopfäffchen. Berühmte Vertreter dieser Schwesternschaft sind Lessalina mit Moosaffe Laskes, Garwin der Gaukler und sein Zrikusaffe Sulman sowie Tebay mit Löwenäffchen al´Nassor aus Khunchom. (siehe auch: Berühmtheiten) Die schwarzen Witwen Die schwarzen Witwen sind Einzelgänger. Wie groß ihre Gemeinschaft wirklich ist, ist daher kaum zu sagen. Es wird aber vermutet, dass sie die kleinste der bislang bekannten Gemeinschaften ist. Der Ursprung dieser Schwesternschaft liegt auf der Insel Maraskan, wo eine Eigeborene sie einst gründete. Innerhalb der Gemeinschaft nennen sich diese Hexen nach wie vor nach der Gründerin “Rächerinnen Lycosas”. Bei ihnen weiß man nie was sie gerade im Schilde führen, und meist durchschaut man ihre Pläne erst, wenn man sich bereits in ihren Netzen verfangen hat. Sie gelten als ausgesprochen düster und als Meisterinnen der Intrige und der Manipulation. Mittlerweile kommen sie auch in den größeren südlichen Städten vor uns leben dort meist unbemerkt zwischen den Menschen. Auf Grund ihrer südlichen Heimat kennen sich die meisten von ihnen gut mit Giften aus, die sich in ihrer Heimtücke auch einzusetzen wissen. Ihre magischen Fähigkeiten beziehen sich meist auf die Beschwörung von Geisterwesen oder auf die Einflussnahme. Viele Waldmenschenstämme lassen sich ab und an in ihren Bann ziehen, glauben sie doch ebenfalls an Geister und sehen in ihnen eine Möglichkeit mit Ahnen und anderen verstorbenen zu kommunizieren. Ihr Seelentier ist die Spinne, welche ebenso wie sie, dunkle Höhlen als Heimstatt bevorzugen und genauso eigenbrödlerisch und heimtückisch sind wie die Hexen. Am häufigsten kommen Vogelspinnen, rote Jungfern und schwarze Witwen vor. Die Fischerspinnen und kleinere Höhlenspinnen, sowie Speispinnen und die alanfanische Seidenspinne sollen aber auch schon gesehen worden sein. In dieser Schwesternschaft gibt es nur eine Hexe die es geschafft hat sich einen Namen zu machen, und selbst von ihr nicht nicht übermäßig viel bekannt. Die Rede ist von Kantara Wilmann, einer Alanfanerin. Ihre Vertraute ist Zagara, ihre schwarze Witwe. (siehe auch: Berühmtheiten) Als Borbarad höchst persönlich den Hass der Hexen, speziell ihrer Anführerinnen, in „geregelte Bahnen“ lenkte, spalteten sich die Hexen in mehrere Fraktionen mit unterschiedlichen Philosophien. Dadurch ergaben sich heftige blutige interne Kämpfe, aus denen sich drei Fraktionen bildeten. Somit gab es die alte Form der “Rächerinnen Lycosas” , die sich dem Kampf gegen alle Praios – Anhänger verschrieben hatten, seit ihre Anführerin in den Folterkellern der Inquisition Unsägliches erleiden musste, nicht mehr. Die übriggebliebenen gut fünf Dutzend Hexen, die sich mit Kampf, Gift und Zauberei gleichermaßen auskennen, sind auf ganz Maraskan anzutreffen. Sie reisen entweder allein oder in kleineren Gruppen und man sollte sich nie sicher sein, wem ihre Loyalität gerade gehört. Allen drei Fraktionen ist gemein, dass sie offensichtlich wegen ihres Seelentieres vom „Heerbann“ nicht als Feinde angesehen werden. Die größte Fraktion hat sich lose mit Haffax verbündet. Sie sind häufig als Kuriere, Späher oder Meuchlerinnen unterwegs. Eine recht kleine Gruppe fiel wohl unter den Zauber der Skrechu und haben im Inselinneren einen bizarren Kult des Srf`Srf etabliert. Die kleinste Gruppe hat sich dem „alten Weg“ verschrieben. Sie sehen sowohl die meisten Zwölfgöttergläubigen als auch die Borbaradianer als ihre Feinde, die meisten Anhänger der Götterzwillinge als nützliche Idioten, und sich selbst als „Speerspitze des Heerbannes der friedlichen Schwestern“. |