| Die Vertrauten |
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Früher oder später im Leben wird die Hexe von einem Tier (welches meist auch ihrem Seelentier entspricht) auserwählt. Anfangs mag es sein, dass sich das Tier häufig in der Nähe der Hexe aufhält um sie zu beobachten und kennen zu lernen, bis die Hexe schließlich ihren neuen Vertrauten erkennt. Durch ein langwieriges Ritual werden die Hexe und das Tier magisch aneinander gebunden. Dabei geht ein Teil der arkanen Macht auf das Tier über, welches dadurch erste eigene Zauber erlernt und zum Vertrauten der Hexe wird. Es ist dann zudem in der Lage die Sprache der Hexe zu verstehen, so dass beide auf einfache Weise miteinander kommunizieren können. Die Bindung geht so weit, dass das Tier im Todesfall der Hexe ebenfalls kurze Zeit später sterben wird, während die Hexe zumindest einen schweren Verlust erleiden, und längere Zeit trauern wird.
Die folgenden Tierarten sind als Vertraute bekannt:
Die Hexen der Schwesternschaft der Nachtschönen werden in der Regel von Katzen erwählt. Dabei kommen die folgenden Arten hauptsächlich vor: Hexenkatz, Scheunenkatz, Aranier, Al´Anfaner, Burgenkatz und selten auch mal eine Cha ay Zhamorrah. Katzen besitzen neben einer guten Nachtsicht auch ein hervorragendes Gehör, und können die Hexe früh auf nahende Gefahren aufmerksam machen.
Die Töchter der Verschwiegenen Schwesternschaft haben häufig Eulen zum Vertrauten. Hier kommen insbesondere Schleiereulen, Schädeleulen, Dämmereulen, Sichelohreulen, Uhus oder Käuzchen vor Allen Arten ist gemein, dass sie nachtaktiv sind, und dementsprechend über einer hervorragende Nachtsicht verfügen.
Die Seherinnen unter den Hexen werden von Rabenvögel als Partner gewählt. Unter ihnen finden sich Boronsraben, Nebelkrähen, Kornkrähen, Sandkrähen, Gespensterkrähen und Galgenvögel. Als einzige Vertraute sind diese
Unter den Schlangen kommen die grünen Smaragdnattern, Pechnattern und Güldenschlangen als Vertraute vor. Diese erwählen sich Hexen aus der Schwesternschaft des Wissens als Partner aus. Ihre Besonderen Fähigkeiten sind ein guter Geruchssinn und ihr Gespür für Magie.
Die bäuerlich lebenden Töchter der Erde binden sich in der Regel an Kröten. Hier hat man bislang nur die giftigen Koschkröten als Vertraute gesehen, es sollen jedoch auch einige Unkenarten in Frage kommen. Die Kröten h
Die fahrende Gemeinschaft wird von Kleinaffen erwählt, die bei Vorführungen helfen und leicht mit auf Reisen gehen können. Bekannt wurden Moosäffchen, Zirkusaffen, Löwenäffchen, Boronsaffen und Totenkopfäffchen. Allen Affen ist eine gewisse Flinkheit und gute Sinnenschärfe gemein, die die intelligenten Tier gerne auch mal zu Diebereien verleitet. Dadurch können sie der Hexe jedoch bei der (Wieder-) Beschaffung von kleineren Gegenständen durchaus eine große Hilfe sein. Unter den Spinnentieren kennt man Vogelspinnen, rote Jungfern, und schwarze Witwen als Vertraute, die den gleichnamigen Schwestern ein treuer Partner sind. Ihre besonderen Fähigkeiten liegen in einem herausragenden Tastsinn und einem leichten Gift.
Einige wenige Hexen haben das Glück nicht einfach von irgendeinem Vertrauten, sondern von einem ganz besonderen Tier erwählt zu werden. Dies geschieht besonders häufig bei eigeborenen Hexen die selbst eine Besonderheit unter ihresgleichen darstellen. Es kommt vor, dass die Hexe so Kontakt zu einem besonders großen außerordentlichen Tier findet, oder einen Vertreter einer besonderen, unüblichen Tierart zum Vertrauten erhält. Auch möglich wäre, dass die magische Macht des Tieres größer ist als normal, was sich entweder in mehr astraler Macht oder einer größeren Vielfalt an Zaubersprüchen bemerkbar machen kann. Auch größere oder gefährlichere Tierarten kommen gelegentlich vor.
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Tiere in der Lage kurze Sätze zu erlernen, und lassen sich hierdurch zur Übermittlung kurzer Botschaften einsetzen. Zudem besitzen sie einen besonders scharfen Blick bei Tage.
abe ein herausragend gutes Magiegespür und können ihre Partnerin so auf Quellen arkaner Macht aufmerksam machen.
Neben den bislang aufgeführten Tierarten kommen noch Hunde (insbesondere weiße Berghunde und schwarze Olporter) und Falken (Silberfalken, Sturmfalken, Blaufalken) als Vertraute vor. Diese begleiten jedoch die Geoden, und kommen bei Hexen in der Regel nicht vor. Während die Hunde mit ihrem guten Gehör und einem scharfen Geruchssinn als Fährtensucher oder zum Transport kleinerer Lasten eingesetzt werden, eignen sich die Falken mit ihrem Scharfsinn als gute Jäger.
Die Hexen der Schwesternschaft des Wissen könnten auf diese Weise beispielsweise statt den oben angegebenen Schlangen von einer Boronsotter oder einer Speikobra erwählt werden, was sie als große Ehre betrachten. Unter den Schönen der Nacht gab es schon Töchter, die einen Geparden oder Luchs zum Vertrauten hatten, ein gutes Beispiel dafür ist die Hexe Mara (siehe Berühmtheiten) Besondere Begleiter der schwarzen Witwen können giftige Saguraspinnen, oder eine der großen Smaragdspinnen sein, auch Skorpione wurden schon gesehen. Bei den Töchtern der Erde kommen gelegentlich Chamäleons statt Kröten vor, und unter den verschwiegenen Schwestern hat man statt Eulen auch schon einmal große Uhus gesehen.